Emotionale Wirkung – Merkmal eines guten Fotos

Ein Foto soll den Betrachter berühren, ihm etwas vermitteln, und ihn dabei nicht gleichgültig lassen. Es muss den Nerv treffen, wobei die Wirkung nicht immer angenehm sein muss. Entscheidend sind, was beabsichtigt ist und wer die Adressaten des Bildes sind.

An einem Bild sind immer zwei Seiten beteiligt: Der Fotograf und der Bildbetrachter.

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Clown im Glück

Er steht in der Manege und lacht.  Seine Arme sind weit ausgestreckt, als könnte er die ganze Welt umarmen. Das Bild schafft so eine offene und lustige Stimmung.

Die roten, gelben und grünen herumschwebenden Schmetterlinge aus Papier sind zusätzliche, heiter wirkende Bildelemente.

Ob ein Bild als gut angesehen wird, hängt also auch sehr stark davon ab, wie weit es dem Fotografen gelingt, den Betrachter emotional anzusprechen. Für die Vermittlung von Stimmungen und emotionalen Wirkungen sind 3 Ansätze denkbar:

  • – Fotografieren von Emotionen;
  • – Im Bild ausdrücken, was man als Fotograf fühlt;
  • – Auslösen von Emotionen durch Bildelemente

Folglich fotografiere ich ein Motive erst mit

  • den Augen für den ersten, subjektiven, stimmungsgesteuerten Eindruck,
  • dem Kopf wegen inhaltlicher und qualitativer Überlegungen,
  • mit dem Herzen in Gedanken an die künftigen Bildbetrachter
  • und erst dann mit der Kamera.

 

 

One Response so far.

  1. […] Aussage (…mehr), Die emotionale Wirkung (…mehr), Die Gestaltung (…mehr), Die Technik, sprich Handwerkszeug […]

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